
Regie: Daniel Lee
Heldentum, Kampf und Ehre...
Als die Ming-Dynastie gegründet wurde, errichtete der Kaiser ein Sicherheitssystem zum Schutz des Kaiserhofes und zur Stablisierung seiner Herrschaft. Er ließ im ganzen Land Waisenkinder aussuchen und durch harte Dressur zu Elitekämpfern auszubilden.
Im Namen des Gesetzes sollten sie für Ordnung sorgen. Ausserdem gehörte zu ihren Aufgaben die Gegner des Kaisers zu beseitigen.
Diese Organisation wurde "Jinyiwei" genannt - Kaiserliche Garde in Brokat.
Der beste Kämpfer der Gruppe wurde auch zum Kommandanten ernannt.
Im wurde der Titel "Quinglong", Grüner Drache, verliehen.
Traditionsgemäß erhielt dieser Kommandant die stärkste Waffe der Garde, die so genannten 14 Waffen der großen Ming.
In einer Truhe waren 14 Stahlwaffen verborgen und zusammengefasst. Acht davon hatten die Namen Himmel, Erde, General, Gesetz, Weisheit, Vertrauen, Menschlichkeit und Mut. Sie dienten bei Verhören als Folterinstrument, die anderen 6 Wafffen wurden bei Hinrichtungen eingesetzt.
Hingerichtet wurde der, der sich den Befehlen des Kaisers widersetzte, Macht an sich reissen wollte, das Land verriet, korrupt oder gesetzteswidrig war.
Das letzte goldene Schwert diente dazu, das eigene Leben zu beenden, falls eine Mission scheitern würde.
Diese Waisenkinder waren die Besten Verteidiger des Landes. Aber auch grausame Mörder.
Da die Garde in geheime militärische und politische Dinge involviert war, kam es oft vor, daß Mitglieder wegen Verrats sterben mußten.
Nördlich der großen Mauer im Palast des Prinzen Qing (Sammo Hung) werden mit Hilfe des Eunuchen Jia Jing Zhong (Kar-Jing Law) Pläne geschmiedet, den Kaiser zu stürzen.
Mit Hilfe des jungen korupten Gardemitglied Xuan Wu (Yuwu Oi), der vom Grünen Drachen (Donnie Yen) wie sein eigenen kleiner Bruder behandelt wird, läuft der Verrat an.
Der Grüne Drache wird ausgeschaltet und muß fliehen. Verfolgt wird er von der kalten Schwertkämpferin Tuo Tuo (Kate Tsui), Tochter des Verräters Qing.
Der Verfolgte will und muß seine Ehre wieder herstellen, auf dem Weg dahin lernt er das Mädchen Qiao Hua (Wei Zhao) kennen, die ihm behilflich sein wird. Auch ein junger Räuber (Chun Wu) schliesst sich beeindruckt auf die Seite der Guten...
Daniel Lee ist der Regisseur des archaischen Schlachtenepos "Three Kingdoms", der mich vor 2 Jahren sehr faszinierte und der leider viel zu unbekannt blieb. Lee schreibt auch die Drehbücher seiner Filme und mit "14 Blades" präsentiert er einen völlig anderen Film. Dieser Wuxia Streifen ist dynamisch, temperamentvoll und glänzt mit 2 klasse Hauptdarstellern und 3 weiteren Nebenfiguren, die das spannende, exzellent fotografierte Abenteuer zusätzlich durch ihre Präsenz veredeln.Natürlich kennt man solche Storys bereits aus vielen anderen Filmen des Genres, aber "14 Blades" hat die Kraft mit genau dieser Geschichte zu begeistern. Das Geschehen ist perfekt umgesetzt und wieder einmal gelingt Daniel Lee ein unvergessliches Historienspektakel.
Bewertung: 9 von 10 Punkten.




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