Regie: Robert Clouse
Kämpf um dein Leben...
Die
Dreharbeiten zu "Der Mann mit der Todeskralle" (Originaltitel: Enter
the Dragon) im Jahr 1973 nahmen Bruce Lee physisch und psychisch so
stark in Anspruch, dass er am 10. Mai 1973 in den Gängen des Golden
Harbest Studios zusammenbrach. Er wurde mit Atemnot und Schüttelkrämpfen
ins Krankenhaus gebracht, die Ärzte dort diagostizierten ein Hirmödem
und einen epileptischen Anfall. Er bekam Medikamente und durfte das
Krankenhaus wieder verlassen. Doch am 20. Mai 1973 wurde er erneut
notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert. Vermutlich lag es an der
Einnahme eines Schmerzmittels, die er von einer Bekannten bekam. Im
Krankenhaus verstarb er überraschend und laut dem Obduktionsbericht und
einigen medizinischen Gutachten war man sich über die Todesursache des
32 jährigen Schauspieler und Kampfkünstler einig: Er starb an den Folgen
einer Hirnschwellung, di tatsächlich durch eine allergischen Reaktion
auf das verabreichte Schmerzmittel ausgelöst wurde.
"Enter the
Dragon", von Regisseur Robert Clouse inszeniert, war der erste Martial
Arts Film der in den USA produziert wurde. Die CoProduktion zwischen den
USA und Hongkong war gleichzeitig auch der letzte vollständige Film von
Bruce Lee. "Enter the Dragon" wurde ein echter Kinohit - Es
wurde geschätzt, dass „Enter the Dragon“ weltweit über 400 Millionen
US-Dollar eingespielt hat (schätzungsweise umgerechnet über 2 Milliarden
US-Dollar, inflationsbereinigt ab 2022), bei einem Budget von 850.000
US-Dollar. In
Deutschland konnte er sich 1974 in die Top10 Liste der erfolgreichsten
Kinohits platzieren - und ss ist bis heute einer der erfolgreichsten
Martial-Arts-Filme aller Zeiten und wird weithin als einer der größten
Martial-Arts-Filme aller Zeiten angesehen. Der
Erfolg des Films und des Hauptdarstellers trug zum weltweiten
Mainstream-Interesse an den Kampfkünsten bei und inspirierte zahlreiche
fiktive Werke, darunter Actionfilme, Fernsehsendungen, Actionspiele,
Comics, Manga und Anime. Lee
(Bruce Lee) , ein hochqualifizierter Kampfkünstler und Ausbilder aus
Hongkong, wird von Braithwaite (Geoffrey Weaks) angesprochen, einem
britischen Geheimdienstagenten, der gegen einen mutmaßlichen
Verbrecherboss namens Han (Shih Kien) ermittelt. Lee
lässt sich überreden, an einem hochkarätigen Kampfsportturnier auf Hans
Privatinsel teilzunehmen, um Beweise für Hans Beteiligung an
Drogenhandel und Prostitution zu sammeln. Kurz
vor seiner Abreise erfährt Lee außerdem, dass der Mann, der für den Tod
seiner Schwester verantwortlich ist, O'Hara (Robert Wall), als Hans
Leibwächter auf der Insel arbeitet. An
dem Wettbewerb nehmen auch Roper (John Saxon), ein verschuldeter
Spielsüchtiger, und sein Vietnamkriegsveteran Williams ((Jim Kellly)
teil. Am Ende des ersten Tages gibt Han den Teilnehmern strikte Anweisung, ihre Zimmer nicht zu verlassen. Lee
nimmt Kontakt mit demr Geheimagenten Me iling (Betty Chung) auf und
schleicht sich auf der Suche nach Beweisen in Hans Untergrundgelände. Er wird von mehreren Wachen entdeckt, es gelingt ihm jedoch zu fliehen. Am
nächsten Morgen befiehlt Han seinem riesigen Vollstrecker Bolo (Bolo
Yeoung), die Wachen öffentlich zu töten, weil sie ihren Pflichten nicht
nachgekommen sind. Nach der Hinrichtung wird der Wettbewerb fortgesetzt, wobei Lee O'Hara gegenübersteht. Lee schlägt O'Hara auf demütigende Weise und tötet ihn dann, nachdem er Lee mit zwei zerbrochenen Flaschen angegriffen hat. Han beendet den Wettbewerb des Tages abrupt, nachdem er erklärt hat, dass O'Haras Verrat sie in Ungnade gefallen hat. Han konfrontiert Williams, der in der Nacht zuvor ebenfalls sein Zimmer verlassen hatte, um Sport zu treiben. Han
glaubt, dass Williams Kenntnis von dem Eindringling hat und schlägt
Williams nach einer zerstörerischen Schlägerei mit seiner eisernen
Handprothese zu Tode. Dann versucht der miese Gangster
sowohl Roper als auch Lee für seine Verbrecherorganisation zu gewinnen.
Die Ablehnungen kann er natürlich nicht akzeptieren und somit steppt ab
jetzt der Bär..
"Enter the Dragon" wirkt ein bisschen wie ein Bond Spektakel, bietet aber mit den Kämpfen einen starken Einschlag von Fernost. Dazu ist der Kampfsportler Bruce Lee auf dem Höehpunkt seiner Karriere und bietet mit seiner Kampfkunst eine perfekte Choreographie. Diese Szenen sind brilliant inszeniert und sorgen für ein ultimatives Actionfeeling. Beim Showdown muss Bruce Lee gegen den Mann mit der Todeskralle in einem riesingen Raum mit einem Spiegellabyrinth antreten, dass beide Kontrahenten natürlich enorm verwirrt und so ist der Ausgang alles andere als vorhersehbar. Diese Szene erinnert den Cineasten natürlich an die berühmte Sequenz aus Orson Welles Film Noir Klassiker "Die Lady von Shanghai".
Bewertung: 8 von 10 Punkten.






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