Donnerstag, 5. Oktober 2023

YIP Man (IP Man)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regie: Wilson Yip

Der große Meister...

Yip Man (geb. am 10. Oktober 1893 in Foshan, China; † 1. Dezember 1972 in Hongkong) gilt heute als der Vorreiter der südchinesischen Kampfkunst Wing Chun. Auf seine Lehre berufen sich heute viele Varianten und Abwandlungen dieser Kampftechnik. Yip Man selbst verzichtete auf Titel wie „Meister“ oder „Großmeister“.
Der Film "IP Man" von Wilson Yip aus dem Jahre 2008 widmet sich dieser historischen Figur, dessen Schüler der weltberühmte Bruce Lee war.
Der KungFu Streifen zeigt seine Jahre in Foshan in den 30er Jahren.
Die Stadt Foshan ist eine Art Drehscheibe der südlichen chinesischen Kampfkunst, in dieser Stadt befinden sich zahlreiche rennomierte KungFu-Schulen. Obwohl Ip Man (Donnie Yen) allgemein als Großmeister der Kampfkunst angesehen wird, lebt er dort ein zwar wohlhabendes, aber eher zurückgezogenes und bescheidenes Leben mit seiner Frau Wing Cheng (Lynn Hung) und seinem kleinen Sohn Ip Chun.
Nur selten gibt er für Schüler Privatstunden, denn seine Frau will, dass er sich mehr seinem kleinen Sohn widmet.
Doch ein Meister hat natürlich viele Bewunderer und Herausforderer.
So beispielsweise fordert ihn der Meister Liao (Chen Zhi Hui) hinter verschlossenen Türen zum Kampf heraus, der heimlich von einem jungen Mann (Wong You Nam) vom Fenster beobachtet wird. Dieser posaunt den Sieg von IP Man gleich heraus, so dass es alle wissen.
Als der aggressive nördliche Meister der Kampfkunst (Fan Siu Wong) mit seinen Gefährten in die Stadt kommt, um die Meister der Schulen im Kampf herauszufordern, ist es IP Man, der die Situation für die Stadt entscheidet. Fortan ist er ein Held, nicht nur bei seinem Freund, dem Baumwollfabrikbesitzer (Simon Yan) und dessen Sohn (Calvin Cheng).
Doch als die Japaner ihre Invasion erfolgreich beenden, wird IP Mans Haus beschlagnahmt und er muss mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen jeden Tag ums Überleben kämpfen.
Arbeit gibt es kaum. Aber der kampfbesessene japanische General Miura (Hiroyuki Ikeuchi), ein Meister des japanischen Karate, órganisiert zum Zeitvertreib Kämpfe, für die der Stadtinspektor Li Zhao (Lam Kha Tung) in Begleitung des sadistischen Colonels Sato (Shibuya Tenma), zweite Hand von Miura, Freiwillige auftreiben soll. Die ehemaligen KungFu Schüler sind nur gerne bereit für einen Sack Reis, so die Belohnung, in den Kampf mit den Karatekämpfern Japans zu gehen.
Eine Begegnung zwischen dem Ip Man und dem japanischen General ist dramaturgisch unausweichlich...


Wilson Yip hat mit "Ip Man" herausragendes und begeisterndes Genrekino geschaffen. Höhepunkt des Films ist ein Kampf, der zwischen dem japanischen Kommandeur Oberst Miura und Yip Man zur Zeit des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges auf dem Marktplatz von Foshan stattgefunden haben soll. Yip Man wird im Film zu einem überragenden Helden stilisiert, alle Kämpfe sind grandios durchkomponiert und choreographiert.Darüberhinaus hat auch Kameramann Sing-Pui O einen guten Beitrag für diese grandiosen Kinobilder geleistet.


Bewertung: 9 von 10 Punkten.

 

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